Die Unterstützung des Projekts „A Deed A Day“ durch Boutique Camping
„Wir sind vielleicht obdachlos, aber wir sind nicht hoffnungslos“
Das Herzensprojekt „A Deed a Day“ hat sich zum Ziel gesetzt, das Problem der Obdachlosigkeit anzugehen und das Bewusstsein dafür zu schärfen. Lucien Laviscount, Ana Tanaka, Rio Fredrika und Zac Lichman haben „A Deed a Day“ ins Leben gerufen.
Obwohl sie die harte Realität des Lebens auf der Straße im Winter durchstehen müssen, gibt es unter den Obdachlosen dennoch einen Funken Hoffnung und Zuversicht. Obdachlosigkeit hat im Vereinigten Königreich jedoch epidemische Ausmaße angenommen, und angesichts steigender Zahlen muss etwas unternommen werden.
Lucien & Zac, die Inhaber von „The Shop NW10“, verwandelten ihre Räumlichkeiten an Heiligabend in eine Suppenküche und luden am ersten Weihnachtsfeiertag bedürftige Menschen zu einem kompletten Weihnachtsessen ein. Unterdessen ist es Rio & Ana über eine GoFundMe-Seite gelungen, über 5.000 £ für diesen guten Zweck zu sammeln.
Am 23. Dezember verbrachte die Gruppe die Nacht auf den Straßen Londons, wo sie erkannte, mit welchen zahlreichen Herausforderungen Obdachlose tagtäglich konfrontiert sind. Diese reichen vom Umgang mit eisiger Kälte über Müdigkeit und Hunger bis hin zum Gefühl, unsichtbar zu sein.
Im Rahmen dieser Aktion verteilte die Gruppe Care-Pakete. Diese Pakete enthielten Mützen, Schals, Handschuhe, Thermosflaschen, Lebensmittel sowie 50 brandneue Schlafsäcke, Rettungsdecken und wasserdichte Rollmatten. Diese wurden freundlicherweise vonBoutique Camping gespendet. Außerdem wurden 60 Daunenjacken von Missy Empire zur Verfügung gestellt.
Diese Hilfspakete sollen den Obdachlosen helfen, mit dem eisigen Winterwetter, den klatschnassen Böden und dem Mangel an Unterkünften zurechtzukommen.
Etwa 20 voll ausgestattete Hilfspakete wurden verteilt, dazu gab es für jeden Bedürftigen ein Geldgeschenk in Höhe von 20 £ sowie die Organisation der Anfahrt zum Weihnachtsessen im „The Shop“. Nach ihrer Nacht auf der Straße konnten sie sich etwas ausruhen und kehrten am nächsten Tag zum „The Shop“ zurück, um dort die Suppenküche für Heiligabend zu eröffnen.
Weihnachtsfeiertag 2018
Den Menschen, die sie kennengelernt hatten, wurde ein reichhaltiges Weihnachtsessen serviert. An diesem festlichen Tag waren sie vor der Kälte geschützt und fühlten sich wieder in die Gesellschaft integriert. Ihre Dankbarkeit war an ihrer guten Laune zu spüren. Es ist ein Gefühl, das die meisten für selbstverständlich halten, aber Mitgefühl, in welcher Form auch immer, kann wirklich dazu beitragen, dass sich jemand wertgeschätzt fühlt.
Dieses Mitgefühl beschränkt sich jedoch nicht nur auf Weihnachten. Es ist ein langfristiges Engagement für eine bessere Welt. Sie können das Problem vielleicht nicht vollständig lösen, aber sie können die Welt Schritt für Schritt – für einen Menschen nach dem anderen – grundlegend verändern.
Einer dieser Menschen ist Ludvigs, ein erfahrener Zimmermann, der in schwierige Zeiten geraten ist und nun auf der Straße lebt. Die Gruppe hat sich darum bemüht, ihm einen neuen Reisepass, einen Führerschein und eine CSCS-Karte zu besorgen, und arbeitet derzeit daran, ihm einen neuen Werkzeugkasten zu beschaffen.
Alles, was er braucht, um von der Straße wegzukommen, wieder Arbeit zu finden und sich erneut als wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu fühlen. Da Mittel für Wohnraum bereitgestellt werden, wird Ludvigs ein Dach über dem Kopf haben und alles, was er braucht, um wieder auf die Beine zu kommen.
Neben Ludvigs ist es der Bewegung „A Deed a Day“ gelungen, vier Menschen einen Platz in einer Herberge zu verschaffen und vielen weiteren durch ihre lebensrettenden Hilfspakete zu helfen.
Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr Menschen wie Ludvigs wieder auf die Beine zu bringen und von der Straße zu holen, indem es ihnen die Mittel an die Hand gibt, die sie benötigen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig soll das Leben der Menschen auf der Straße so erträglich wie möglich gestaltet werden.
Hinterlassen Sie einen Kommentar